peter pawlowsky: der trick >>

die vielen väterlichen vorteile gibt niemand leicht auf, und die bibel lässt sich dazu gut missbrauchen. der trick besteht darin, kritik in legitimation umzufälschen.

 

peter pawlowsky: identität >>

weil sie nicht zu finden ist, wird viel über sie geredet. suchtrupps werden ausgeschickt, intellektuelles radar ist eingeschaltet, taucheranzüge liegen für den abstieg in die seelentiefe bereit – irgendwo muss sie ja sein, die abhanden gekommene identität.

dr. peter pawlowsky, geb. 1937 in wien. studium der germanistik, kunstgeschichte und philosophie. übersetzung von 20 büchern aus dem niederländischen und italienischen. 1969-1987 innenpolitischer journalist bei der wochenzeitung "präsent", 1990-1997 leiter der abteilung religion im orf-fernsehen. moderation zahlreicher tv-gespräche (nacht­studio, club 2) und des themenabends "kreuz&quer". axel-corti-preis 1998. kuratoriumsvorsitzender des "literarischen forums", mitglied des programm-arbeitskreises "graz kulturhauptstadt europas 2003" und des programmbeirats von "arte". bücher: "christentum" in der reihe "kurz&bündig" (in sieben sprachen übersetzt), "100x kreuz+quer" (mit franz grabner), "die christliche matrix" (mit susanne heine).

 

jörg seip: könig, papst und ding >>

das ding ist platzhalter der präsenz.
das ding im katholizismus heißt, eine nicht zu unterschätzende mentalität
auffinden: eine stellvertretung.

dr. jörg seip ist lehrbeauftragter für homiletik an der theologischen fakultät paderborn. 2002 veröffentlichte er "einander die wahrheit hinüberreichen. kriteriologische verhältnisbestimmung von literatur und verkündigung".